Chaim d’Avigdor, als Sohn einer multinationalen Familie vorwiegend am linken Niederrhein – Westeuropas einziger Steppenlandschaft – aufgewachsen, studierte nach dem Abitur Schauspiel in München und in New York bei Stella Adler. Zum ersten Mal vor Publikum aufgetreten war er noch als Pubertierender mit dem Künstler Joseph Beuys anlässlich einer Performance im Centre Pompidou in Paris.
Nach Engagements an Stadt- und Staatstheatern in Bonn, Regensburg und München spielter er zahlreiche große Rollen in Film- und Fernsehproduktionen. Hinter der Kamera war er als Producer, Script Editor und Autor (Stoffentwicklung, Treatments, Drehbücher) für renommierte Produktionsfirmen tätig. Zum ersten Mal Regie führte er bei der Dokumentation „Towards the Within“, die zur Zeit in der Postproduktion ist.
Neben der Arbeit für Film und Fernsehen studierte d’Avigdor Psychologie, Philosophie und Counseling in München, Augsburg, Berlin und St. Petersburg und absolvierte Ausbildungen in Hypno- und Körpertherapie. Promotion in klinischer Psychologie.
Chaim d'Avigdor
ist mit der Künstlerin Jessica d'Avigdor verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt in Berlin, wo er Mitinhaber der Coaching- und Beratungsfirma Acquaviva Coaching & Consult ist, und in Taos, New Mexico.
Seit seiner Jugend schreibt Chaim d’Avigdor Gedichte. Seinen eigenen Stil fand er jedoch erst 1999 mit dem Zyklus „Altneuzeit“, der aus 66 Fünfzeilern besteht. Veröffentlichungen in verschiedenen Literaturzeitschriften und Anthologien. „fake“, sein erster Roman, wartet zur Zeit auf einen Verleger.